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Osteopathie

Osteopathie ist eine manuelle Medizin, welche v.a. Beschwerden am Bewegungsapparat behandelt, wie Gelenkblockaden, Muskelverkürzungen, Verspannungen etc.  Viele Beschwerden stehen aber auch im Zusammenhang mit inneren Organen oder dem craniosacralen System.

Indikationen

Die Osteopathie behandelt funktionelle Störungen und klärt diese in einem grösseren Zusammenhang ab. Oft zeigen diese noch keine klinischen Symptome. Das Ziel ist, den Körper von unnötigen Blockaden, Verkürzungen und Kompressionen zu befreien, somit lokal die Durchblutung zu fördern und dem Körper die Möglichkeit zur Selbstheilung zurückzugeben und die Lebensqualität zu erhöhen.

Osteopathie ist nicht nur bei Störungen am Bewegungsapparat indiziert, es werden z.B. auch

Verdauungsstörungen, Inkontinenz, Kopfschmerzen, Verhaltensauffälligkeiten, neurologische Krankheitsbilder wie Bandscheibenprotrusionen, Cauda equina Syndrom etc. behandelt. Bei bekannten strukturellen Störungen, wie Arthrose, Diabetes, Herzinsuffizienz o.ä. kann die Osteopathie nur entlastend eingesetzt werden.

Mögliche Symptome bei Ihrem Hund:

Der Hund ist weniger spielfreudig, hat Mühe beim Auf- und Abspringen, zeigt veränderte Stellungen und Schonhaltungen. Folgende Symptome sind ein Hinweis auf Dysfunktionen:

Es sind sowohl akute, wie auch chronische Symptome, z.B.:

  • Leistungsminderung
  • Bewegungsanomalien, Bewegungseinschränkungen, Lahmheiten, Zehenschleifen
  • "Hexenschuss"
  • Mühe beim Treppensteigen oder beim Springen ins Auto
  • Schmerzäusserungen beim Abliegen und/oder Aufstehen
  • Stangenfehler im Agilityparcours
  • ueberempfindliche Hautstellen
  • Leckdermatiden (dauerndes Knabbern an Vorder- oder Hinterläufen)

oder auch somato-viscerale Symptome, d.h. die innern Organe betreffend, z.B.

  • Verdauungsprobleme (Magen, Darm, Leber)
  • Harnträufeln (Blase, Kastration)
  • vermehrtes Grasfressen: Uebersäuerung des Magens
  • Oberbauchschmerzen, nächtliche Krämpfe, Fellveränderungen, Müdigkeit (Leberprobleme)

Behandlungsablauf

Mittels einer ausführlichen Anamnese (Befragung) versucht der/die Osteopath/in einen ersten Eindruck über die Natur und die Geschichte der Beschwerden zu bekommen.

Das Gangbild Ihres Hundes wird analysiert und gibt Hinweise zum Problem. Die Palpation (Tastung) gibt Aufschluss zu Temperatur (Entzündung), Gewebeverschieblichkeit, Muskelspannung, Gelenkbeweglichkeit etc. Die osteopathische Untersuchung beinhaltet auch Mobilitätsteste an der Wirbelsäule, Palpationen der inneren Organe, eine Prüfung der craniosacralen Beweglichkeit, sowie Testung der Muskelreflexe (gibt Hinweise auf neurologisches Geschehen.)

Dazu benutzen wir ausschliesslich die Hände.
Auf Grund der Hypothese aus der Anamnese und den gefundenen osteopathischen Läsionen wird ein Behandlungsplan aufgestellt.


Es gibt verschiedene osteopathische Systeme:

Parietales System

   (Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder)
Behandlungsziele:   Herstellung der physiologischen Gelenkbeweglichkeit
Normalisierung von faszialen und muskulären Spannungen
     

Viszerales System

  (innere Organe, deren Gefäss- und Nervenversorgung)
Behandlungsziele:   Verbesserung der Verschieblichkeit der Organe gegeneinander
Verbesserung der Eigenbewegung der Organe
     

Kraniosakrales System

 

(Schädel und Gehirn, Rückenmark, Kreuzbein, sowie Hirn- und Rückenmarkshäute)

Behandlungsziele:   Fehlstellungen und Spannungszustände in diesem System normalisieren
     

Das Fasciensystem

ist kein eigenständiges osteopathisches System, aber ein ganzheitliches System, welches alle Strukturen im Körper wie Muskeln und innere Organe, aber auch Gefässe und Nerven auf der einen Seite trennt, aber gleichzeitig auch verbindet und den Körper dadurch strukturiert. Es ist verantwortlich für die Weiterleitung von Zug-  und Druckeffekten in entfernte Regionen, entlang von Faszienketten.

 


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